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Neues Jahr, neuer Job: Rund 40 Prozent der erwerbstätigen Deutschen offen für Jobwechsel trotz hoher Zufriedenheit mit aktuellem Arbeitsplatz

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  • Wechselgründe: Schlechte Bezahlung und Vorgesetztenverhalten
  • Arbeitsplatzsicherheit maßgeblicher Grund nicht zu wechseln
  • Jeder vierte hat sich aktiv beworben

Hamburg, 21. Januar 2020 – Der gute Vorsatz und das neue Jahr gehören untrennbar zusammen – egal wie man zu Vorsätzen steht. Im neuen Jahr befindet sich nicht nur Sport und mehr Zeit für die Familie ganz weit oben auf der To-Do-Liste, sondern auch die berufliche Neuorientierung. Fast 40 Prozent der erwerbstätigen Deutschen können sich vorstellen, im neuen Jahr den Job zu wechseln. Das ergaben repräsentative Forsa-Umfragen unter insgesamt 4537 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland (n=3030), Österreich (n=503) und der deutschsprachigen Schweiz (n=1004) im Auftrag von XING E-Recruiting.

Wechselgründe: Schlechte Bezahlung und Vorgesetztenverhalten
Während sich 39 Prozent aller Deutschen im neuen Jahr offen für einen Jobwechsel zeigen, sind es in Österreich mit 51 Prozent mehr als die Hälfte und in der deutschsprachigen Schweiz sogar 56 Prozent. In Deutschland sind vor allem die Hamburger mit 48 Prozent besonders offen für einen Wechsel während sich in Rheinland-Pfalz mit 27 Prozent nur gut ein Viertel eine berufliche Veränderung vorstellen könnten.

David Vitrano, Geschäftsführer XING E-Recruiting: „Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins neue Jahr starten, dann denken sie über die freien Tage häufig über ihre berufliche Situation nach. Zum einen sehen sie, was sie an ihrem Arbeitgeber haben, was sich auch an recht hohen Zufriedenheitswerten in der Umfrage wiederspiegelt. Jedoch loten sie für sich genau ihre Optionen auf dem Arbeitsmarkt aus und sind zu einem hohen Prozentsatz offen für Neues – das verdeutlichen die Ergebnisse unserer Umfrage. Für Unternehmen bietet das die große Chance, offene Positionen zu besetzen.“

Als Hauptgründe für einen Wechsel des Arbeitgebers nennen die Befragten mit jeweils 53 Prozent ein schlechtes Gehalt und schlechtes Vorgesetztenverhalten. Danach folgt für 43 Prozent mangelnde Kollegialität– bei Frauen gibt jede zweite an, dass dies für sie ein Wechselgrund wäre.

Arbeitsplatzsicherheit maßgeblicher Grund nicht zu wechseln
Die Forsa-Umfrage liefert neben der Wechselbereitschaft aber auch klare Aussagen im Hinblick auf die Jobzufriedenheit der Deutschen. 84 Prozent der deutschen Erwerbstätigen geben an, mit ihrem Job zufrieden zu sein. Bei dem hohen Zufriedenheitswert lohnt sich der Blick auf die einzelnen Bundesländer: während 88 Prozent der Erwerbstätigen aus Hessen angeben, mit ihrer aktuellen Arbeit zufrieden zu sein, sagt fast ein Viertel (24 Prozent) aller Hamburger, dass sie mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden sind.

Als die Top-3-Gründe nicht wechseln zu wollen, geben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die langfristig bei ihrem jetzigen Arbeitgeber bleiben wollen, Arbeitsplatzsicherheit (77 Prozent), guter kollegialer Umgang (63 Prozent) und gute Erreichbarkeit des Arbeitsortes (55 Prozent) an. Während das Gehalt noch mit der wichtigste Grund für den Wechsel war, stehen für einen Verbleib beim aktuellen Arbeitgeber andere Aspekte im Vordergrund: Besonders bemerkenswert ist, dass vor allem für die Jüngeren (18-29 Jahren) mit 86 Prozent die Arbeitsplatzsicherheit das wichtigste Kriterium für den Verbleib ist. Mit diesem Wert liegen die jungen Erwerbstätigen 12 Prozentpunkte über der Altersgruppe der 30-39-Jährigen. Für die Bayern (85 Prozent) und Nordrhein-Westfahlen (83 Prozent) ist die Arbeitsplatzsicherheit am wichtigsten, während dieser Wert bei den Erwerbstätigen aus Niedersachsen mit 57 Prozent am seltensten genannt wurde.

Jeder vierte hat sich aktiv beworben
Trotz der hohen Zufriedenheitswerte hat sich immerhin fast jeder vierte deutsche Erwerbstätige (23 Prozent) innerhalb der letzten zwölf Monate aktiv beworben. Mit „aktiv” ist gemeint, dass sie selbst die Initiative ergriffen und nach Jobs gesucht haben, eine Bewerbung verfasst beziehungsweise Bewerbungsformulare auf Unternehmenswebseiten ausgefüllt haben.

In Nordrhein-Westfahlen haben sich mit 29 Prozent die Menschen in ihrem Wechselwunsch am aktivsten gezeigt, während in Hessen dies nur 14 Prozent getan haben. In der Altersgruppe 18-29 Jahre gaben mit 37 Prozent gut ein Drittel an, sich aktiv beworben zu haben, was auch mit dem Einstieg ins Berufsleben zusammenhängen mag. Die Altersgruppe 50 Jahre + trieb mit 16 Prozent eine berufliche Veränderung am wenigsten aktiv voran.

Über die Studie:
Forsa-Online Umfrage im Dezember 2019 - Januar 2020 unter 3030 Erwerbstätigen in Deutschland (Arbeiter und Angestellte ab 18 Jahren) im Auftrag von XING E-Recruiting.

Forsa-Online Umfrage im Dezember 2019 - Januar 2020 unter 503 Erwerbstätigen in Österreich (Arbeiter und Angestellte ab 18 Jahren) im Auftrag von XING E-Recruiting.

Forsa-Online Umfrage im Dezember 2019 - Januar 2020 unter 1.004 Erwerbstätigen der deutschsprachigen Schweiz (Arbeiter und Angestellte ab 18 Jahren) im Auftrag von XING E-Recruiting.

Auf Anfrage senden wir Ihnen gern weitere Details zur Auswertung der Ergebnisse zu.

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